… war das erste Ziel auf unserer Island-Reise.
Nachdem wir am 23.08. um 23.50 Uhr in Keflavik landeten, waren wir gegen halb 2 in unserer Unterkunft in Reykjavik und wollten am nächsten Morgen den Bus Richtung Landmannalaugar nehmen.
Morgens in Reykjavik
Leider verirrten wir uns etwas auf dem Weg zum Busbahnhof am 24.08. und waren erst 5 Minuten vor Abfahrt dort, aber alles klappte noch und so konnten wir wie geplant die erste Etappe starten.
Während der Busfahrt hatten wir wunderbares Wetter und wir wurden mit Informationen rund um unsere Strecke versorgt. Nach einiger Zeit auf der Ringstraße bogen wir ab und lernten die berühmten Hochland-Pisten kennen. Ich kann nur sagen, dass es eher ein Schotterweg war und ich die ganze Zeit dachte: Oh je wie soll da nur ein normaler Bus langfahren? Wir passierten die Hekla, den aktivsten von Islands Vulkanen und die Landschaft änderte sich fast minütlich. Ich wusste noch nicht so recht, ob mir das gefällt: überall Schottersteine, schwarzer Sand, alles wirkte sehr unwirtlich.
Kurz vor Landmannalaugar änderte sich das jedoch auch wieder und wir passierten Wiesen, jede Menge Flüsse (mir schwante, dass der Bus wohl doch nicht so ganz “normal” war
) und einen wunderschönen See.
Auf dem Weg nach Landmannalaugar
In der Minute, in der der Bus ankam, kam starker Wind auf und es begann zu regnen. Die paar Meter bis zur Anmeldung in der Hütte hatten bereits gereicht, dass wir ein erstes Mal richtig nass wurden.
Wir bezogen unser Quartier für die 2. Nacht in Island und wollten noch ein wenig die Umgebung erkunden, aber es regnete immer noch so stark, dass wir nur dazu kamen in dem kleinen Bus-Kiosk etwas Warmes zu trinken. Auf dem Rückweg bedauerten wir die Armen, die die kommende Nacht im Zelt verbringen wollten/sollten. Es war bei dem starken Wind kaum möglich, die Zelte überhaupt aufzubauen.
Schlafsaal
Zeltplatz
Regenwetter (im Hintergrund die heiße Quelle)
In Landmannalaugar gibt es eine natürliche heiße Quelle, die ich unbedingt testen wollte und nach 2 Stunden gesundem Nachmittagsnickerchen überzeugte ich Andi, dass es jetzt nicht mehr so sehr regnete und wir schnell dorthin konnten. Kaum in der Quelle begann es wieder stark zu regnen und ich höre noch jemanden sagen: “Wie bescheuert sind die denn? Sitzen alle mit Mütze im Wasser?”
Wir genossen ca.2 Stunden das nicht ganz so warme Wasser und machten uns ernsthaft Sorgen, wie wir am besten und ohne unseren Sachen nass zu machen, wieder zur Hütte zurück kamen. Das ging dann nur im Badezeug bei 8° C Außentemperatur schnell und bibbernd
Ich war 100%ig überzeugt, dass ich mir eine mittelschwere Erkältung zugezogen hatte. Aber im Endeffekt war der erste Tag bereits ein tolles Erlebnis.






Hach, ich wollte schon immer mal mit der Kamera durch Island ziehen. Irgendwann wird es soweit sein. Schöner Bericht.